Meine erste selbstgeschriebene Kurzgeschichte

Hallo ihr lieben,
Lovelybooks hat mich dazu gebracht nun endlich mal eine Geschichte zu schreiben. Auch wenn es nur eine Kurzgeschichte ist vielleicht gefällt sie den ein oder anderen ja.

Die Kurzgeschichte ist angelehnt an das Buch „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Die Geschichte über Leo und Emi.
Ich muss kurz dazu sagen das ich nur den ersten Teil der Reihe gelesen und meine Kurzgeschichte ein Hauch von dem wiedergibt was ich erleben durfte.

Liebe… was bedeutet dieses Wort? Für manche bedeutet dieses Wort versagt zu haben, für andere das sie jemanden das Herz gebrochen haben.
Für mich ist Liebe das schönste Gefühl was ich erfahren durfte.
Das schöne an Liebe ist, das Liebe stärker ist umso größer die Sehnsucht ist.
Ich habe Sehnsucht nach Leo.
Leo hat mir gezeigt was Liebe ist, obwohl ich ihn noch nie in echt gesehen habe.
Vielleicht ist das der Grund warum ich so wahnsinnig aufgeregt bin den heute ist der Tag, vor dem ich mich am liebsten versteckt hätte, obwohl ich Leo so liebe.
Aber was ist wenn ich ihn wirklich kennen lerne und ich ihn nicht mag und ich dann Sehnsucht nach einer Person habe die eigentlich gar nicht existiert … nur in meinem Kopf.
Nun stehe ich dort vor dem Spiegel, mein Zimmerboden ist mit Kleidung in allen Farben und Formen bedeckt… hmm.
Was gefällt ihm wohl? Eigentlich kennen wir uns so gut. Aber irgendwie auch gar nicht.
Schließlich entscheide ich mich für ein weißes Kleid mit Blumen.

Ich stehe dem Bahnsteig und warte. Warten kann ganz furchtbar sein wenn man aufgeregt ist, alle gucken mich an. Hätte ich mir doch was anderes anziehen sollen?
So viele Fragen treiben sich in meinem Kopf rum. Doch als ich nun im Zug saß war mein Kopf ganz leer. Ich konnte nicht mehr denken es schien alles um mich herum zu verschwimmen, ich starrte aus dem Fenster und fing an zu Zittern den wir kamen unseren Treffpunkt immer näher.
Der Zug bremste ,, Sehr geehrte Fahrgäste, dies ist der letzte Haltepunkt, bitte steigen sie alle aus“ und das tat ich nun.
Unser Treffpunkt war ein Cafe am Bahnhof.
Ich stöckelte dahin auf meinen viel zu hohen Pumps, was tut man nicht alles um einen anderen Menschen zu begeistern.
Mein Herz dürfte gerade locker einen 150ger Puls überstiegen haben… da stand er.
Und strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Ich musste auch grinsen. Er sieht toll aus. Er hat ein kartiertes Hemd an, eine Capi und Sneakers und hat ein Strauß Rosen in der Hand.
Wir begrüßten uns und nahmen uns in den Arm, drückten uns als würden wir uns schon 10 Jahre kennen. Ich glaube das war der schönste Moment meines Lebens, dies hier war Liebe auf den ersten Blick auch wenn es eigentlich nicht war ist, die Zeit die wir gemeinsam geschrieben haben war wundervoll, aber das was kommt wird noch schöner werden.
Ich wurde erschlagen von Glück, ich kann es nicht erklären, man weiß nur wie es sich anfühlt wenn man es selbst erlebt hat.

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